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Schulmedizin

Copyright by Maren Bessler/pixelio.deSchulmedizinisch gesehen ist eine MS-Erkrankung unheilbar. Unheilbar aus der Sicht der Schulmedizin heisst jedoch nur, dass diese eben nicht im Stande ist, sie zu heilen. Es sagt absolut nichts darüber aus, ob andere Therapien dies vermögen. Die Schulmedizin verneint dies zwar, weiss es jedoch in Wahrheit nicht. Wer sich dazu ein paar weitere Gedanken machen möchte, kann sich überlegen, wem es denn dienen würde, wenn Menschen mit Multipler Sklerose auf einmal und ohne Zutun der Schulmedizin gesund würden. Wohl zu allerletzt einer Pharmaindustrie, die ja die meisten Forschungen zur Behandlung von Krankheiten initiiert und bezahlt...

Wie auch immer, möchte ich den Ärzten nicht unterstellen, dass sie dieser Pharmaindustrie noch helfend unter die Arme greifen. Ich denke, dass viele Mediziner vorerst diesen Beruf ergreifen, da sie leidenden Menschen helfen möchten. Dennoch verdienen natürlich auch sie an den Kranken, weshalb ein gesunder Mensch, zumindest aus finanzieller Sicht, für einen Arzt äusserst unlukrativ ist. Ganz abgesehen davon, dass Kongresse, Weiterbildungen und Medikamenteninformationen für Ärzte meist von Pharmaherstellern finanziert und organisiert werden.

Die angewandten therapeutischen Möglichkeiten der Schulmedizin umfassen drei Hauptgebiete:
 

  • Die Schubtherapie
     
    Um während eines Schubs der Entzündung entgegenzuwirken, wird den Erkrankten meist intravenös über 3 bis 5 Tage Kortison verabreicht. Gehen die Symptome davon nicht zurück, erfolgt eine zweite und intensivere Behandlung mit Kortison. Ziel ist unter anderem, die Hirn-Blut-Schranke durchlässiger zu machen, so dass weniger weisse Blutkörperchen in die Entzündungsherde im zentralen Nervensystem gelangen können. Es treten häufig Nebenwirkungen wie Schlafstörungen oder Stimmungsschwankungen auf. Bei einer kurzzeitigen Behandlung bleiben die typischen Nebenwirkungen einer Langzeittherapie mit Kortison aus. Bis heute gibt es keine Indizien dafür, dass Kortison den Langzeitverlauf der Krankheit positiv beeinflusst. 
     
  • Die immunmodulierende Therapie
     
    Es wird versucht, durch Interferone das Immunsystem zu stützen. Diese Medikamente werden lebenslänglich und (meist vom Betroffenen selbst oder einem Angehörigen) täglich gespritzt. Schübe sollen so verzögert und Entzündungen gedämpft werden. Dies soll bewirken, dass die Vermehrung von weissen Blutkörperchen gehemmt wird. Die Wirkprinzipien von immunmodulierenden Substanzen sind vielfältig und werden nicht vollständig verstanden. Es können diverse Nebenwirkungen wie Depressionen, Schlafstörungen, Fieber, Müdigkeit, Gelenkschmerzen, Verschlechterung der Leberfunktion usw. auftreten. Manche Erkrankte empfinden eine Verbesserung ihres Befindens infolge der Interferone. Ob jedoch auf diese Weise tatsächlich ein Hinauszögern weiterer Schübe erreicht werden kann, sei dahingestellt. 
     
  • Die Langzeittherapie
     
    Hier geht es um die Behandlung symptomatischer Beschwerden, die im Verlauf einer MS zahlreich auftreten können. Mit spezifischen Medikamenten, Physiotherapie, Logopädie, Beckenbodengymnastik, Antibiotika, Antidepressiva und Psychotherapie oder Sexualberatung wird versucht, dem Patienten die zahlreichen Auswirkungen der neurologischen Ausfälle zu erleichtern.

 

 


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