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Krankheit, Leid und Schmerz

Wer über materielle Erklärungen hinausgehen will, beschäftigt sich mit der feinstofflichen Realität. Nicht jeder Mensch möchte sich jedoch darauf einlassen, was auch sein gutes Recht ist. Wen es dennoch interessiert, dem seien folgende Gedanken mit auf den Weg gegeben:

Aus spiritueller Sicht ist Krankheit die Folge einer Disharmonie im Energiesystem, verursacht durch unzuträgliche Einstellungen oder Denkmuster. Jedes Organ existiert auf vier verschiedenen Ebenen: zuerst natürlich auf der materiellen Ebene, aber genauso auf der ätherischen, der seelischen und der geistigen Ebene. Die erstere ist sichtbar, während der Ätherleib, der Seelenleib und der Geistleib des Organs für uns unsichtbare Realitäten sind, aus denen sich jedoch die physischen Organe geformt haben. Dies ist auch der Grund, warum ein Mensch weiterleben kann, wenn eines der Organe im Physischen ausfällt.

Schmerz ist eine Empfindung der Seele und entsteht, wenn durch die Zerstörung eines physischen Organs die dazugehörige Seele die entsprechende Körperregion nicht mehr richtig durchdringen kann. Da die Seele nichts Sichtbares ist, sind demgemäss auch Schmerzen prinzipiell unsichtbar. Selbst wenn zum Beispiel durch Amputation ein Körperteil nicht mehr vorhanden ist, können wir dort noch Schmerzen verspüren. Dieser sogenannte Phantomschmerz zeigt, dass es nicht der sichtbare Körper ist, der schmerzt, sondern der unsichtbare Seelenleib, der selbst nach einer Amputation noch spürbar ist.

Während des Schlafes trennt sich der Seelenleib vom physischen Körper und eventuelle Schmerzen verschwinden. Beim Erwachen verbinden sich beide Körper wieder und das Schmerzempfinden kehrt zurück.

Wie stark jemand einen Schmerz verspürt, hängt von der jeweiligen Einstellung dieser Person ab. Fürchtet man sich vor dem Schmerz, zieht sich der ganze Körper zusammen und blockiert so den ungehinderten Energiefluss - der Schmerz wird als heftiger wahrgenommen. Bleibt man jedoch entspannt oder kann sich sogar in den Schmerz hinein ergeben, wird er sofort als weniger stark empfunden. Buddha

Eine buddhistische Formel lautet: Leiden = Schmerz x Widerstand

Gemeint ist, je mehr man sich gegen den Schmerz wehrt, um so stärker wird man darunter leiden. Die Lehre besagt, dass man die unangenehmen Dinge, die man verändern kann, verändern soll. Jedoch etwas Unabänderliches bekämpfen zu wollen braucht nur Energie und führt zu nichts. Am Ende ist man geschwächt, frustriert und leidet. Viel weiser wäre es, das Unabänderliche mit Gelassenheit zu ertragen. Auf diese Weise erspart man sich viel Leiden. 

Da nun jede Krankheit und jeder Schmerz von einer Disharmonie herrührt, ist es sinnvoll, sich mit dem zu befassen, was die Symptome verursacht haben könnte. Welche Einstellungen, Denk- und Verhaltensmuster haben dazu geführt? Dazu gibt das Buch "Krankheit als Symbol" von Rüdiger Dahlke hilfreiche Hinweise. Jedem Körperteil kommt dabei eine spezifische Bedeutung zu. Die Beine beispielsweise zeigen uns, wie wir im Leben stehen, auf welche Weise wir durchs Leben gehen oder wie wir zu uns selber stehen usw. Die Hände sprechen von unseren Handlungen, wie wir etwas anpacken und dergleichen. Leiden wir unter Kopfschmerzen, sollten wir uns überlegen, worüber wir uns ständig den Kopf zerbrechen. Schmerzt der Magen, können wir möglicherweise etwas nur schwer verdauen. Wovon haben wir die Nase voll, wenn wir verschnupft sind und was können wir nicht loslassen, wenn unser Darm verstopft ist? Beginnen wir uns so mit unseren Gebrechen auseinander zu setzen, kommen wir oft auf erstaunliche Wahrheiten und können das Übel gleich bei der Wurzel packen. 

Mehr darüber, wie Rüdiger Dahlke die verschiedenen Symptome der Multiplen Sklerose interpretiert, erfahren Sie unter dem Menupunkt Hintergründe der MS.

Seelische Schmerzen sind von körperlichen Schmerzen nicht sehr verschieden. Auch sie machen auf etwas aufmerksam und zeigen an, dass ein Erlebnis auf der geistigen Ebene nicht bewältigt werden kann. Die Seele findet ihre geistige Heimat nicht und kommt somit nicht zur Ruhe. Dauern die seelischen Schmerzen an, wird der Betroffene immer wieder zu neuen Gedanken getrieben, bis er fähig ist, seine Vorstellung so sehr zu erweitern, dass er eine neue geistige Heimat findet, die gross genug ist, um die schmerzende Seele aufzunehmen. So gesehen führen Schmerzen zur Erlösung und sind wichtige Wegweiser auf dem Pfad des Lebens. 

Leider nehmen viele Menschen Medikamente ein, die nur die Symptome einer Krankheit behandeln, ohne jedoch ihren Auslöser zu berücksichtigen. Oft werden sogar unnötige Operationen vorgenommen, um das schmerzende Organ zu entfernen. Dabei hat es nur seine Aufgabe erfüllt und wollte uns auf einen Missstand aufmerksam machen. Die Schmerzerlösung durch die Tablette entpuppt sich als Scheinlösung, denn die Entwicklung des Individuums wird auf diese Weise verhindert. Wird beispielsweise eine Entzündung durch die Verabreichung von Kortison unterdrückt, bzw. abgewürgt, wird unser Körper daran gehindert, seine Selbstheilungskräfte einzusetzen, denn eine Entzündung ist in jedem Fall ein Versuch unseres Körpers, sich selbst zu reinigen und sich dadurch von Verunreinigungen zu befreien, dass er sie "verbrennt". Dasselbe gilt für Fieber. Anstatt diese Symptome zu bekämpfen, sollte man den Organismus in seinen Bemühungen um Selbstheilung unterstützen. Das heisst, Entzündungen oder Fieberschübe nicht mit Medikamenten künstlich zu verkürzen um möglichst schnell wieder einsatzfähig zu sein, sondern die Signale des Körpers ernst zu nehmen und sich eine Weile Ruhe zu gönnen, bis der Organismus mit unzuträglichen Zuständen selbst fertig geworden ist. Unterbricht man nämlich den Selbstheilungsprozess mutwillig, wird bald die selbe oder eine andere Krankheit auftreten müssen, um die begonnene Arbeit abschliessen, bzw. die vollständige Reinigung erreichen zu können.

Es gibt noch einen anderen Aspekt des Schmerzes und des Leidens. Ich meine den, wenn wir scheinbar von jemandem in unseren Gefühlen verletzt werden. Normalerweise verwenden wir nun all unsere Energie darauf, entweder zurückzuschlagen, uns selbst schuldig zu fühlen oder aber über den anderen schlecht zu denken oder zu sprechen. Aber wir sollten uns darüber im Klaren sein, dass niemals das, was ein anderer sagt oder tut, uns verletzt. Auch dieser Schmerz erinnert uns lediglich an etwas, das in uns selber nicht stimmt. Die Frage sollte nicht lauten "wieso tut er das?" sondern "warum verletzt mich das?" oder "warum macht mich das so wütend, traurig, ärgerlich, frustriert....?"

Zusammenfassend lässt sich also sagen, dass Schmerz und Krankheit immer nur ein Mittel sind, um uns auf etwas aufmerksam zu machen. Erkennen wir die Botschaft, dann können wir uns mit der Ursache dahinter auseinandersetzen und somit unser Leiden vermindern oder sogar beseitigen. Manche Menschen müssen viel erdulden in ihrem Leben, doch lohnt es sich, die jeweiligen Lernschritte zu wagen, denn sie bringen einen immer weiter auf dem Weg des Lernens, des Wachsens und des Verstehens. Und, wer weiss, vielleicht gelingt es uns eines Tages sogar, dankbar zu sein für diese wichtigen Lektionen.

 


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