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Meditation

Copyright by RainerSturm/pixelio.deWie bereits unter "Woher kommt die MS?" dargelegt, bin ich der Meinung, dass wir aus dem Geist unseres Schöpfers erschaffen wurden und gewisse Lernaufgaben mitgebracht haben. Damit sind wir gleichsam ein Teil dieses Göttlichen Geistes oder, wenn man so will, Kinder Gottes. Dieser Göttliche Funke (oder eben der Geist) wohnt in unserer Mitte. Wenn wir "ich" sagen, meinen wir unser Herz und nicht den Verstand. Zwar ist dieser auch wichtig, aber verbunden mit anderen Wesen sind wir stets über das Herz. Die Mutter drückt ihr Kind ans Herz, wenn es traurig ist. Dort fühlt es sich geborgen und aufgehoben. Wenn wir einen anderen Menschen lieben, öffnen wir ihm unser Herz. Dies zeigt, dass die wirklich zentralen Dinge im Herzen oder in unserer Mitte stattfinden.

Meditatio ist lateinisch und bedeutet "Ausrichtung zur Mitte". In der Meditation richten wir uns also zu unserer Mitte hin aus oder suchen die Verbindung zum Göttlichen in uns. Dies steht meist im Gegensatz zum "normalen", vernunftorientierten Alltag. Die Aufmerksamkeit nach innen zu richten, bedeutet auch, in sich hineinzuspüren. Was wir dort finden, sind die Dinge, die unser Leben wirklich bedeutsam machen. Sind die äusseren Ablenkungen einmal ausgeblendet, beginnen wir vielleicht zu erahnen, weshalb wir hier sind und was wir uns zu lernen vorgenommen haben.

Möglicherweise ist die MS in Ihr Leben getreten, um Sie daran zu erinnern, dass Sie Ihr Herz öffnen sollten, um sich nicht vom Leben, von Ihnen selbst und Ihren Gefühlen abzuschneiden. Anstatt immer kälter und härter zu werden, gewinnen Sie Ihre innere (und damit auch die äussere) Beweglichkeit wieder zurück, lassen Sie sich berühren - spüren, hören und sehen Sie sich und Ihre Umgebung wieder. Die Meditation bietet Ihnen eine wichtige Unterstützung dabei, die Verbindung zum Innen erneut aufzunehmen.

Es gibt verschiedenste Möglichkeiten, zu meditieren, und schlussendlich spielt es keine Rolle, welcher Sie den Vorzug geben. Es kann sein, dass Sie den grossen Geist am ehesten in der Natur spüren. Dann gehen Sie nach draussen, setzen sich irgendwo hin und lassen die Eindrücke tief auf sich einwirken. Werden Sie dabei ganz weit und fühlen Sie sich verbunden mit der wunderbaren Schöpfung!

Oder aber Sie finden die Verbindung zum Göttlichen im Gebet. Eine solche Zwiesprache kann einen tief mit Freude und Dankbarkeit erfüllen. Allerdings helfen da keine auswendig gelernten Texte oder flehende Hilferufe voller Angst und Verzweiflung. Auch diese mögen ihre Zeit und Berechtigung haben. Aber um sich mit dem Göttlichen Geist zu verbinden, braucht es die Bereitschaft, sich diesem zu öffnen und sich mit ihm zu vereinen. Wenn Sie Gott in sich spüren, sind Sie eins mit ihm. Das ist der Zustand, den ich meine.

Daneben gibt es unzählige Meditationstechniken, die genauso hilfreich sein können. Finden Sie Ihre und machen Sie Bekanntschaft mit Ihrem wahren Wesen. In der Meditation wird das "normale" Tagesbewusstsein und damit auch die Persönlichkeit abgelegt. Was darunter erscheint, ist ein erweitertes Bewusstsein und Ihr eigentliches Selbst. Sich mit allem verbunden zu fühlen und zu WISSEN, dass alles gut so ist, wie es ist, macht einen dankbar und zufrieden.

Eine Möglichkeit der Meditation, die MS Betroffenen häufig dient, ist das stille Qi Gong. Diese meditative Urform der chinesischen Energiearbeit, deren Übungen bereits seit 3000 Jahren dokumentiert sind, nennt man auch die Mutter der chinesischen Medizin. Basis des stillen Qi Gong ist die tiefe Entspannung von Körper und Geist, was eine innere Leere erzeugt. Daraus erwachsen Kraft, Gesundheit und ein langes Leben. Da stilles Qi Gong ohne grosse äussere Bewegungen auskommt, ist es auch für Menschen geeignet, deren Aktionsradius nicht mehr so weit ist.

 


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