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Viren

VirusMS wird oft in Zusammenhang mit dem ursprünglich aus Asien stammenden Epstein-Barr-Virus gebracht, das auch als humanes Herpesvirus Typ 4 bekannt ist. Kinder infizieren sich häufig symptomlos mit dem Virus, während es bei jungen Erwachsenen gelegentlich das Pfeiffersche Drüsenfieber auslöst. 95% der erwachsenen Bevölkerung hat jedoch Antikörper gegen dieses Virus im Blut, an MS Erkrankte bis zu 100%.

Bereits seit 40 Jahren wird das Epstein-Barr-Virus verdächtigt, an der Entstehung einer Multiplen Sklerose mitbeteiligt zu sein.  In den Hirnläsionen von an MS Erkrankten fand man ganze Nester von T-Lymphozyten, die mit dem Virus infiziert waren. 

Seine vielfältigen Symptome machen dem Menschen nur zu schaffen, wenn das Immunsystem durch Antibiotika, Magen-Darm-Infektionen, Amalgambelastung oder psychischen Stress stark geschwächt ist. Im Mund- und Rachenraum kommt es vorerst zu einer produktiven Infektion, bei deren Ausheilen die Krankheit in ein Stadium übergeht, in dem lebenslang infektiöse Viren ausgeschieden werden können. Einen ersten Angriffspunkt bietet dabei die Schleimhaut des Dünndarms, wo die Immunglobuline irritiert werden.

Es wurde nachgewiesen, dass das Virus sich wie bei einem Trojanischen Pferd in B-Lymphozyten versteckt und so in das zentrale Nervensystem eingeschleust wird. Dort kann es ein ganzes Leben lang in einer Art Ruhezustand verharren. Wie alle Herpes-Viren ist auch das Epstein-Barr-Virus reaktivierbar. Versagt die Kontrolle des Immunsystems, wird es wiederbelebt, während die infizierten B-Lymphozyten im Gehirn nun ihrerseits zum Ziel eines Immunangriffs werden.

Auch andere Untersuchungen weisen darauf hin, dass MS Patienten eine erhöhte Immunantwort gegen das Epstein-Barr-Virus aufweisen. Unter anderem wurde herausgefunden, dass sie bereits 15 bis 20 Jahre vor Ausbruch der Erkrankung eine gesteigerte Anzahl von Antikörper-Titern dagegen im Blut haben.

Derzeit gibt es keine verlässliche schulmedizinische Therapie für klinisch auffällige, chronisch aktive Epstein-Barr-Virusinfektionen. Insbesondere sollte auf jegliche Antibiotika verzichtet werden, da diese das Immunsystem zusätzlich belasten. Es existieren zwar einige sehr teure Virusstatika, die jedoch enorm starke Nebenwirkungen haben. Eine ganzheitliche Behandlung ist dabei erfolgversprechender. Besondere Bedeutung kommt dabei einer allgemeinen Herpes-Behandlung zu. Es wird im weiteren der Einsatz von sogenannten homöopathischen LM-Potenzen diskutiert. Gute Erfahrungen wurden offenbar auch mit dem Einsatz der PowerTube gemacht, wie ihr Entwickler, Martin Frischknecht, in seinem Buch Zukunftschance Gesundheit dokumentiert.

Zitat aus einem Leserbrief im Buch Zukunftschance Gesundheit: "Meine Cousine, die an MS leidet, hat durch die Anwendung des QuickZap eine wesentliche Verbesserung ihres Gesundheitszustandes erreicht. Sie konnte nicht mehr gehen und es bestand keine Aussicht, dass sie sich jemals wieder allein fortbewegen kann. Heute fährt sie wieder Fahrrad." Anmerkung: der QuikZap und die PowerTube werden vom selben Hersteller gebaut. Die PowerTube ist stärker, aber auch teurer als der QuickZap. Sie bringt also die selbe Wirkung, jedoch in kürzerer Zeit.

Die Vermutung, dass Viren dafür verantwortlich sein könnten, dass unser Immunsystem körpereigene Zellen als fremd erkennt und diese zerstört, ist nicht neu. Beweise für diese Hypothese gibt es zwar nicht, jedoch immer wieder Untersuchungen, die darauf hinweisen. Ein weiteres Indiz dafür ist ein verminderter Vitamin D-Spiegel bei von der Krankheit Betroffenen. Da Vitamin D zentral für die Regulierung von T- und B-Zellen ist, scheint ein Zusammenhang mit der fehlgeleiteten Immunantwort auf virale Infektionen naheliegend.

Auch das humane Herpesvirus des Typs 6 als Auslöser des Dreitage-Fiebers sowie bakterielle Erreger wie Chlamydien oder Streptokokken werden verdächtigt, an der Entstehung von MS beteiligt zu sein. Was sich aber sicher wieder einmal zeigt, ist die Verbindung von verschiedenen Faktoren. Wie bei der Entstehung von Darmpilzen, spielt auch hier erneut die Amalgambelastung eine gewisse Rolle. Es empfiehlt sich daher sicher, nicht isolierte Massnahmen zu ergreifen, sondern das Problem etwas umfassender anzugehen.

 


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