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Darmsanierung

Meist wird der Darm vom Menschen wenig beachtet und nicht sonderlich geliebt. Dennoch zählt er zu unseren grössten und wichtigsten Organen. Er fungiert sozusagen als Zentrale unseres Immunsystems (im Darm befinden sich 80% der Immunzellen). In ihm leben unzählige Kleinstlebewesen, sogenannte Mikroorganismen, die durch die Verteidigung gegen schädliche Bakterien, Viren und Pilze sowie die gleichzeitige Versorgung unseres Körpers mit lebensnotwendigen Nährstoffen unsere Gesundheit steuern. Wie wichtig der Darm ist, merken wir beispielsweise, wenn ein länger andauernder Durchfall besteht und unser Körper innert weniger Tage völlig dehydriert wird. Eine solche Situation kann, insbesondere bei älteren Menschen oder Kleinkindern, sehr bald lebensgefährlich werden.

Die gesunde Darmflora ist in der Lage, mit unterschiedlichen Schadstoffen fertig zu werden. Nehmen diese, bedingt durch falsche Ernährung oder Umweltgifte, jedoch überhand, ist er irgendwann überfordert und das sensible Gleichgewicht gestört. Dies ist der ideale Nährboden zur Vermehrung von Darmparasiten oder der Ausbreitung von Darmpilzen. Ein gesunder Darm wiegt ca. 2 kg, während ein belasteter Darm bis zu 20 kg schwer sein kann! Diese angesammelten Schlacken gilt es nun zu entsorgen und die Leistungsfähigkeit des Darms wiederherzustellen.

VerdauungsorganeViele Darmpilzarten, darunter auch der häufig vorkommende Candida albicans, verwandeln sich bei fortschreitendem Wachstum oft in ein weitverzweigtes Pilzgeflecht. Dieses setzt sich meist an der Darmwand fest und ist in der Lage, sie zu durchdringen. Die Stoffwechselprodukte solcher Darmpilze enthalten angeblich auch starke Nervengifte, die etliche Symptome auslösen können.

Giftstoffe und schwermetallbedingte Pilzbelastungen verursachen einen Abbau der schützenden Schichten rund um die Nervenbahnen und zerstören die Schleimhäute. Durch den Verlust dieser Schutzschicht wird Infektionen der Zugang erleichtert. Die Empfindsamkeit des Betroffenen wird dabei wesentlich erhöht, und er reagiert auf gewisse Vorkommnisse von Jahr zu Jahr heftiger. Oft sind solche gesundheitlichen Probleme mit Schlafstörungen verbunden. Der Körper kann sich nicht mehr optimal erholen und reagiert aus diesem Grund zunehmend gereizter.

Es gibt diverse Möglichkeiten, eine Darmsanierung durchzuführen. Dabei ist jedoch von antibiotischen Mitteln dringend abzuraten, da sie nicht nur die schädlichen, sondern auch nützliche Darmbakterien bekämpfen. Den Darmpilzen und ihrer Verbreitung wird somit Tür und Tor geöffnet. In erster Linie gilt es, sich der Übeltäter zu entledigen, um danach die Darmflora - beispielsweise durch Probiotika - wieder aufzubauen. Eine natürliche Lebensweise unterstützt in der Folge die Aufrechterhaltung eines gesunden Darmklimas. 

Schwermetalle (Quecksilber, Kupfer, etc.) lagert der Körper besonders gerne in der Leber ein, weshalb Menschen mit Schwermetallbelastungen oft Gallenabflussstörungen (Gallengrieß) haben und somit auch Verdauungsbeschwerden mit Darmpilzen. Während einer Leberreinigung werden zahlreiche Gallensteine ausgeschieden. In vielen davon sind unbekannte Objekte eingeschlossen. In der Mitte eines jeden Steins findet man einen Kern aus Bakterien, was Wissenschaftlern zufolge ein Hinweis darauf ist, dass ein abgestorbener Parasit die "Keimzelle" für die Steinbildung ist.

Vitamin B12 wird vor allem zur Bildung roter Blutkörperchen sowie für eine optimale Funktion der Nervenzellen benötigt. Die Behauptung, dass der Bedarf des Körpers an Vitamin B12 ausschliesslich durch Fleisch zu decken wäre, ist grundsätzlich falsch. Die beste Quelle für dieses wichtige Vitamin ist eine gesunde Darmflora, die in der Lage ist, es selbst herzustellen.
 

Das "Hildegard-Gold" zur DarmsanierungBärwurz-Birnen-Honig

Hildegard von Bingen nennt den "Bärwurz-Birnen-Honig" wertvoller als Gold, weil er den Darm von seinem "Schimmel", den Darmpilzen, Krankheitserregern und Giftstoffen befreit und davon ausgelöste Kopfschmerzen (Migräne) verhütet. Dieses "Hildegard-Gold" hat sich für die Darmsanierung und zur Regeneration der natürlichen Darmflora bis heute bewährt.

Hier das Rezept nach Hildegard von Bingen:

"Nimm Birnen (8 Stück), schneide sie auseinander und wirf das Kerngehäuse weg. Dann koche sie stark in Wasser und zerstampfe sie zu Brei. Dann nimm Bärwurz, etwas weniger Galgant und Süßholz noch weniger als Galgant und Pfefferkraut noch weniger als Süßholz. Das mache zu Pulver, vermische diese Pulverarten und schütte sie in mäßig erhitzten Honig (8 Esslöffel). Dann gib die warmen Birnen dazu und rühre es kräftig zusammen (kochend). Dann fülle es in einen Becher ab. Davon iss täglich morgens nüchtern einen Teelöffel voll, nach dem Mittagessen zwei Löffel voll und zur Nacht drei Löffel voll".
 

Bärwurz-Birnen-Honig Mischung wird häufig schon fertig zum Kauf angeboten. Ich habe ein selbst zubereitetes Mittel, das mit diesem Gewürz hergestellt wurde, benutzt und damit sehr gute Erfahrungen gemacht. Sein Geschmack ist etwas gewöhnungsbedürftig, und oft führt die Einnahme zu Durchfall. Dennoch spürt man ganz deutlich die entlastende Wirkung, die damit auf den Darm ausgeübt wird. Anschliessend empfiehlt es sich in jedem Fall, den Aufbau der natürlichen Darmflora mit probiotischen Produkten (beispielsweise Bifidus oder anderen Laktobakterien) zu unterstützen.

 


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